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| Nachrichten von waipara.de |
| Datum:
Sonntag, 03. Mai 2009 |
Neues vom Manuka Honig |
Die Waikato Universität von Neuseeland - namentlich Professor Molan - hat lange Zeit mit der Tatsache gehadert, dass ausgerechnet eine deutsche Universität den für die Wirksamkeit des Manuka Honigs verantwortlichen Inhaltsstoff Methylglyoxal entdeckt hat. Nach den neuesten Mitteilungen scheint die alte Bezeichnung UMF der Vergangenheit anzugehören. Wie selbstverständlich bezeichnen nun auch die neuseeländischen Wissenschaftler Methylglyoxal als die entscheidende Komponente.
Statt aber die deutschen Forschungsergebnisse einfach anzuerkennen, wird jetzt der Verursacher des Methylglyoxals als "neue" Entdeckung in den Vordergrund gestellt. "DHA" (Dihdroxyaceton) ist bereits im Nektar der Manukablüten enthalten und wird bei Lagerung des jungen Honigs schon nach kurzer Zeit in MGO (Methylglyoxal) umgewandelt. Dies war eigentlich schon seit langem bekannt, aber die Neuseeländer haben aus dieser Erkenntnis ein Verfahren entwickelt, mit dem man das spätere Potential des Honigs bereits direkt nach der Gewinnung vorhersagen kann. Je mehr nicht umgewandeltes DHA noch vorhanden ist, desto stärker wird später der MGO-Gehalt sein. Die Forscher können sogar feststellen, welche Pflanzen das höchste Potential haben - man könnte diese Pflanzen züchten und karges Weideland zu natürlichem Busch "rekultivieren".
Dies zeigt aber auch, dass die Natur beim Manuka Honig sehr unterschiedliche Wirkungsgrade erzeugen kann.
Es gibt einen Mitbewerber, der unzertifizierten sogenannten "aktiven" Manuka Honig mit dem Hinweis anbietet, die von uns angebotenen hohen Wirkungsgrade seien "künstlich" durch Erhitzung des Honigs erzeugt worden. Sie werden sich Ihr eigenes Bild über die Motivation solcher Anbieter machen. Sie entscheiden selbst, welches Produkt Sie kaufen. Lassen Sie sich bei Zweifeln einen Beleg über den Methyglyoxalgehalt der gekauften Charge vorlegen, denn Sie können die Wirkung nicht sehen, riechen oder schmecken ....
Fazit
Wie immer im Leben wollen Quacksalber und Scharlatane ihr Stück vom großen Kuchen abbekommen. Wenn die Produkte, die sie anbieten, in Ordnung sind, ist das rechtens. Dann brauchen SIE nur noch auf den Preis zu achten.
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