Manuka-Öl

Es bietet sich immer an, ein Fläschchen Manuka-Öl in der Hausapotheke stehen zu haben. Es wird wie der Manuka-Honig aus den Blättern der Südseemyrthe gewonnen, duftet angenehm nach Honig, ist farblos bis leicht honigfarben und löst sich sowohl in Wasser, als auch in Alkohol.

Das Manuka-Öl gehört zu den Teebaumölarten, da es ebenfalls durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird, bringt im Gegensatz zum gewöhnlichen australischen Teebaumöl allerdings den Vorteil mit sich, dass es weitaus weniger Nebenwirkungen hat. Gewöhnliches Teebaumöl ist in zu hoher Konzentration hochgiftig und sollte daher auf keinen Fall verschluckt werden – es löst Schwindel und Übelkeit aus. Außerdem lösen die Terpene und Kohlenwasserstoffe, die im reinen Teebaumöl enthalten sind, schnell allergische Kontaktekzeme aus und Schwangeren und Kleinkindern wird von einer Behandlung mit Teebaumöl generell abgeraten.

Neben dem hohen Gehalt an MGO, birgt das Manuka-Öl weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Die enthaltenen Sesquiterpene beispielsweise, wirken entzündungshemmend und antiallergisch, Leptospermone sind Triketone, die dank ihrer antimykotischen Wirkung effektiv gegen Bakterien und Pilze wirken, Sesquiterpenole sorgen für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und ein funktionierendes Immunsystem und Cineol schützt die Haut.

Das milde Manuka-Öl kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Wird es pur auf Akne, Pickel, unreine Hautstellen und Fuß-oder Nagelpilz aufgetragen, verspricht es schnelle Linderung.

Bei Erkältungskrankheiten kann es in Form eines Wasserbades inhaliert werden, in Verbindung mit Vollbädern und Duftlampen sorgt es für innere Ruhe und Entspannung und in Kombination mit anderen Ölen eignet es sich wunderbar für wohltuende und heilende Massagen.

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