Nebenwirkungen

Eine tolle Nachricht – es sind generell keine Nebenwirkungen des Manuka-Honigs bekannt! Vorsicht geboten ist ausschließlich bei Babys und Kleinkindern, sowie bei Diabetikern.

Da Honig allgemein viel Zucker enthält, kann dieser den Blutzuckerspiegel rasch steigern. Diabetikern fehlt allerdings das Hormon Insulin, welches den Blutzuckerspiegel reguliert. Daher können sie den schnellen Anstieg nur schwer verarbeiten. Diabetiker sollten daher unbedingt Rücksprache mit dem Arzt halten, bevor sie regelmäßig Manuka-Honig zu sich nehmen. Er klärt auf, wie viel Honig erlaubt ist und auf welchem Niveau sich der Blutzuckerspiegel befindet. Wird der Manuka-Honig in Verbindung mit Ballaststoffen und Eiweißen eingenommen, gelangt der Zucker langsamer ins Blut. Vollkornbrot, Magerquark oder Frischkäse eignen sich hier besonders gut als Grundlage. Eine weitere Nebenwirkung bei Diabetikern: Sie können das im Manuka-Honig enthaltene MGO nur sehr langsam abbauen. Erhöhte MGO-Werte können daher auf Dauer zu einer diabetischen Neuropathie führen – einer Nervenstörung, die ausschließlich bei Diabetikern auftritt. Eine äußerliche Behandlung mit dem neuseeländischen Honig ist aber auf jeden Fall unbedenklich!

Babys und Kleinkindern

Unter einem Jahr sollten auf keinen Fall mit dem Manuka-Honig behandelt werden, da er Sporen von Clostridien enthalten kann. Diese können zu Botulismus, einer lebensbedrohlichen Vergiftung, führen. Die Erreger Clostridium Botulinum können im Honig überleben. Während sie für Kinder und Erwachsene ungefährlich sind, können sie sich im Darm der Babys leicht ausbreiten. Das entwickelte Gift kann anschließend die Darmmuskulatur und die anderen Muskeln des Babys lähmen und schließlich sogar zum Atemstillstand und zum Tod führen. Erst mit circa zwölf Monaten ist die Darmflora des Kleinkindes so stabil, dass sie diesen Bakterien keine Ausbreitungschance ermöglicht.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit dagegen, kann die Mutter den Manuka-Honig sowohl innerlich und äußerlich ohne Bedenken anwenden, da ihr Verdauungssystem sozusagen „zwischengeschaltet“ ist. Die voll ausgebildete Darmflora der Mutter verhindert, dass der Erreger in den Blutkreislauf des Säuglings gelangt.

Eine letzte „Nebenwirkung“ ist, wenn man es überhaupt so nennen kann, die hohe Anzahl der enthaltenen Kalorien. Hält man sich an strenge Diäten oder achtet auf eine besonders kohlenhydratarme Ernährung, sollte bei einer inneren Anwendung des Honigs auf die genaue Dosierung geachtet werden. Im Durchschnitt enthalten 100 Gramm des Honigs circa 307 Kilokalorien und 75,1 Gramm Kohlenhydrate.

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