Unterschiedliche Sorten, unterschiedliche Wirkung

Welchen MGO-Wert Sie wählen sollten, hängt stark davon ab, welche Wirkung erzielt werden soll bzw. was Sie mit dem Honig bezwecken und welche Symptome Sie lindern möchten. Oder davon, wie viel Sie bereit sind, für den Honig auszugeben. Umso höher der MGO Wert, desto teurer der Manuka Honig. Je länger der Weg des Manuka Honigs zum Ort bzw. Körperteil Ihrer Beschwerde, desto höher sollte die Wirkstärke sein.

Wichtig: Man sollte nicht nach der Devise „Umso stärker, umso besser“ handeln! Der Manuka-Experte und Forscher Professor Henle von der Technischen Universität Dresden hat zur natürlichen Entstehung hoher MGO-Werte eine geteilte Meinung. Er schätzt die Wirkung von zu hochdosiertem Manuka-Honig auf den menschlichen Organismus kritisch ein, da er in verschiedenen Studien belegen konnte, dass das Methylglyoxal unter anderem die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Bei einem Test an Mäusen bestätigte sich dies. Wählt man also einen Manuka-Honig mit hohem MGO-Gehalt zur innerlichen Anwendung, wird dazu geraten, ihn nur kurweise anzuwenden. Wird der hochkonzentrierte Honig nur äußerlich angewendet, kann die Anwendung auch über einen längeren Zeitraum erfolgen, da weniger Methylglyoxal in den Blutkreislauf gelangt.

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